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Official primary sources

EU case AT.40606

What the Commission’s Statement of Objections says about Norwegian farmed Atlantic salmon—and what it does not decide.

Offizielle Primärquellen

EU-Verfahren AT.40606

Was aus der Mitteilung der Beschwerdepunkte zu norwegischem Atlantischen Zuchtlachs hervorgeht – und was sie nicht entscheidet.

Primary document25 January 2024
ProcedureAT.40606
Published statusPreliminary; no final decision

Official documents

Read the Commission’s original announcement or review all published milestones in the public register.

Open Commission PDF

Offizielle Dokumente

Lesen Sie die Originalmitteilung der Kommission oder prüfen Sie alle veröffentlichten Verfahrensschritte im öffentlichen Register.

EU-Mitteilung öffnen
Source statusChecked against the Commission’s public case register on 13 July 2026. No final infringement decision or closure was published there.
QuellenstandAm 13. Juli 2026 mit dem öffentlichen Fallregister der Kommission abgeglichen. Dort war keine abschließende Verstoßentscheidung oder Einstellung veröffentlicht.

At a glance

The official position, carefully stated

On 25 January 2024, the European Commission announced that it had sent a Statement of Objections to six Norwegian salmon producers. It set out the Commission’s preliminary competition concerns; it did not establish an infringement.

Alleged period2011–2019

The period identified in the Commission announcement.

Companies namedSix producer groups

Cermaq, Grieg Seafood, Bremnes, Lerøy, Mowi and SalMar.

MarketEU spot sales

Sales whose terms were agreed per transaction under current market conditions.

Current public statusNo final decision published

The public register showed later procedural milestones, but no final decision when checked.

The allegation

Exchange of commercially sensitive information

According to the Commission’s preliminary view, the producers exchanged information about sales prices, available volumes, sales and production volumes, production capacity, and other price-setting factors. The alleged aim was to reduce normal uncertainty in the market for spot sales of Norwegian farmed Atlantic salmon into the EU.

The Commission stated that, if confirmed, the conduct could infringe Article 101 of the Treaty on the Functioning of the European Union. The announcement itself is not such a confirmation.

Formal scope

What the announcement includes—and excludes

Within the described allegation
  • Spot sales into the European Union
  • Fresh Atlantic salmon
  • Whole and gutted product
  • Farmed in Norway
Outside that formal description
  • Long-term contract sales
  • Frozen farmed salmon
  • Fillets and loins
  • Smoked or otherwise processed salmon

This distinction describes the Commission’s public allegation. It does not by itself decide how an individual downstream purchase or damages assessment must be analysed.

Procedure

Published milestones

19 February 2019
The Commission announced unannounced inspections in several Member States in the farmed Atlantic salmon sector.
25 January 2024
The Commission sent its Statement of Objections and formally initiated proceedings.
12 June 2024
The public register records receipt of the final response to the Statement of Objections.
17–20 September 2024
An oral hearing took place, according to the public register.
13 July 2026
When checked, the register showed no later final infringement decision, commitment decision, administrative closure or fine.

What a Statement of Objections means

A Statement of Objections sets out the Commission’s preliminary view. It is not a finding of infringement and does not prejudge the outcome. The companies were able to respond in writing and were heard orally; the official sources reviewed do not disclose the substance of their responses.

The Commission materials also do not determine whether any particular purchaser has a damages claim. Liability, causation, limitation, evidence and loss require a separate legal and economic assessment.

Original sources

Review the Commission record

This summary is provided for orientation and does not replace the wording of the primary documents.

Statement of Objections announcementPublic case register2019 inspection statement
Source check: 13 July 2026

Auf einen Blick

Der offizielle Stand – sorgfältig formuliert

Am 25. Januar 2024 teilte die Europäische Kommission mit, dass sie sechs norwegischen Lachsproduzenten eine Mitteilung der Beschwerdepunkte übermittelt hat. Darin legt sie ihre vorläufigen wettbewerbsrechtlichen Bedenken dar; ein Verstoß wurde damit nicht festgestellt.

Mutmaßlicher Zeitraum2011–2019

Diesen Zeitraum nennt die Mitteilung der Kommission.

Genannte UnternehmenSechs Herstellergruppen

Cermaq, Grieg Seafood, Bremnes, Lerøy, Mowi und SalMar.

MarktSpotverkäufe in die EU

Verkäufe, deren Konditionen für jedes Geschäft nach aktueller Marktlage vereinbart wurden.

Aktueller öffentlicher StandKeine Abschlussentscheidung veröffentlicht

Das Register nennt spätere Verfahrensschritte, bei der Prüfung aber keine Abschlussentscheidung.

Der Vorwurf

Austausch wettbewerblich sensibler Informationen

Nach vorläufiger Auffassung der Kommission sollen die Hersteller Informationen über Verkaufspreise, verfügbare Mengen, Absatz- und Produktionsmengen, Produktionskapazitäten sowie weitere preisbildende Faktoren ausgetauscht haben. Der mutmaßliche Zweck war, die normale Unsicherheit im Markt für Spotverkäufe von norwegischem Atlantischen Zuchtlachs in die EU zu verringern.

Die Kommission erklärte, dass dieses Verhalten – falls es bestätigt wird – gegen Artikel 101 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verstoßen könnte. Die Mitteilung selbst ist keine solche Bestätigung.

Formeller Gegenstand

Was die Mitteilung einbezieht – und was nicht

Teil des beschriebenen Vorwurfs
  • Spotverkäufe in die Europäische Union
  • Frischer Atlantischer Lachs
  • Ganz und ausgenommen
  • In Norwegen gezüchtet
Nicht Teil dieser formellen Beschreibung
  • Langfristige Vertragsverkäufe
  • Tiefgekühlter Zuchtlachs
  • Filets und Loins
  • Geräucherter oder anderweitig verarbeiteter Lachs

Diese Abgrenzung beschreibt den öffentlichen Vorwurf der Kommission. Sie entscheidet nicht für sich genommen, wie ein einzelner mittelbarer Einkauf oder ein möglicher Schaden zu beurteilen ist.

Verfahren

Veröffentlichte Verfahrensschritte

19. Februar 2019
Die Kommission teilte unangekündigte Nachprüfungen bei Unternehmen des Sektors für Atlantischen Zuchtlachs in mehreren Mitgliedstaaten mit.
25. Januar 2024
Die Kommission versandte die Mitteilung der Beschwerdepunkte und leitete das Verfahren förmlich ein.
12. Juni 2024
Das öffentliche Register vermerkt den Eingang der letzten Antwort auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte.
17.–20. September 2024
Nach dem öffentlichen Register fand eine mündliche Anhörung statt.
13. Juli 2026
Bei der Prüfung enthielt das Register keine spätere Abschlussentscheidung, Verpflichtungsentscheidung, Verfahrenseinstellung oder Geldbuße.

Was eine Mitteilung der Beschwerdepunkte bedeutet

Eine Mitteilung der Beschwerdepunkte gibt die vorläufige Auffassung der Kommission wieder. Sie stellt keinen Verstoß fest und greift dem Ergebnis des Verfahrens nicht vor. Die Unternehmen konnten schriftlich Stellung nehmen und wurden mündlich angehört; die geprüften offiziellen Quellen legen den Inhalt ihrer Antworten nicht offen.

Die Kommissionsunterlagen entscheiden außerdem nicht, ob einem bestimmten Käufer ein Schadensersatzanspruch zusteht. Anspruch, Kausalität, Verjährung, Nachweise und Schaden bedürfen einer eigenständigen rechtlichen und ökonomischen Prüfung.

Originalquellen

Dokumente der Kommission prüfen

Diese Zusammenfassung dient der Orientierung und ersetzt nicht den Wortlaut der Primärquellen.

Mitteilung vom 25. Januar 2024Öffentliches FallregisterMitteilung zu Nachprüfungen 2019
Quellen geprüft am 13. Juli 2026
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EU case sourcePrivacyLegal notice

Information only; not legal advice. All allegations are preliminary and contested. The Commission’s narrow formal scope concerns spot sales of fresh, whole, gutted Norwegian-farmed Atlantic salmon; processed products, other origins, contract sales, and effects after February 2019 require separate analysis. Eligibility, limitation periods, evidence, and any claim value depend on individual legal and economic review. Submitting the form does not create a mandate or adviser-client relationship. No outcome is guaranteed.

Nur allgemeine Informationen; keine Rechtsberatung. Sämtliche dargestellten Vorwürfe sind vorläufig und werden bestritten. Der enge formelle Gegenstand des Kommissionsverfahrens betrifft Spotverkäufe von frischem, ganzem, ausgenommenem Atlantischen Zuchtlachs aus Norwegen; verarbeitete Produkte, andere Herkunftsländer, Vertragsverkäufe und Auswirkungen nach Februar 2019 bedürfen einer gesonderten Prüfung. Anspruch, Verjährung, Nachweise und eine mögliche Anspruchshöhe hängen von einer individuellen rechtlichen und ökonomischen Prüfung ab. Das Absenden des Formulars begründet weder ein Mandat noch ein Beratungsverhältnis. Ein Erfolg wird nicht garantiert.

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